Sonntag, 15. April 2018

Neue Krankenkassen-Annahmestelle für die AOK Sachsen-Anhalt

Zum 8. Mai (nicht vorher!) muss der AOK Sachsen-Anhalt eine neue Krankenkassen-Annahmestelle zugeordnet werden. Die neue Annahmestelle muss zuvor neu angelegt werden. In Dakota sollte dann eine Stammdatenaktualisierung erfolgen. Nähere Infos hier:

Donnerstag, 8. März 2018

Kostenstellenauswertungen

Wenn man Kosten aus vergangenen Monaten nach Kostenstellen auswerten möchte, sollte man nur aus der Tabelle ELAD auswerten, nicht aber auf Basis der Mitarbeiterkostenstelle. Denn die Mitarbeiterkostenstelle kann sich historisch geändert haben, im Standard würde man aber nur die aktuelle Kostenstelle abfragen. Da die damals gültige Kostenstelle immer in der ELAD abgestellt wird, kann die Kostenstelle direkt aus dieser Tabelle abgefragt werden, die Mitarbeiterkostenstelle benötigt man dann nicht.

Dienstag, 20. Februar 2018

ELStAM Abmeldungen

Gelegentlich kommt es vor, dass ein anderer Arbeitgeber schneller ist mit seiner ELStAM-Anmeldung als man selbst mit der Abmeldung eines ausgeschiedenen Mitarbeiters. In diesem Fall wird man Nebenarbeitgeber und kann nun erst mit dem neuen Anmeldedatum des Wechsels zum Nebenarbeitgeber abmelden. Ein Beispiel soll das verdeutlichen:


Mitarbeiter hat Vertragsbeginn 1.1.2016
Austritt 28.02.2018
AG wird Nebenarbeitgeber zum 1.03.18, da nicht rechtzeitig abgemeldet wurde
Rückmeldung bei Abmeldung "552020303 refDatumAG aus der Abmeldung stimmt nicht mit refDatumAG aus der An-/Ummeldung überein. [refDatumAG = 20180301]"
Neue Abmeldung mit Anmeldedatum 01.03.18 und Abmeldedatum 02.03.18

Das heißt, es muss nicht neu angemeldet werden, sondern bei der Abmeldung wird das richtige neue Anmeldedatum mitgeliefert.

Dienstag, 23. Januar 2018

Betriebsrentenstärkungsgesetz - Förderung der AG-Aufwendungen für die bAV

Wenn der Arbeitgeber nach § 100 EStG die Förderung der Aufwendungen für die betriebliche Altersversorgung bei Geringverdienern in Anspruch nehmen will, muss für die Erstattung über die Lohnsteueranmeldung der zu erstattende Betrag monatlich ermittelt werden. Wenn die Software diesen Betrag nicht automatisch ermitteln kann, bietet sich der Auswertungsgenerator zur Unterstützung an.

Dazu erstellt man eine Abfrage, sinnvollerweise mit Personen- und Vertragsdaten und der ELAD. In den Kriterien fragt man nach der ZVU (AG-Anteil ZVK) und der BSL (Steuerbrutto laufend). Im Betrag könnte man schon definieren, dass er nicht höher als 2.200,- € sein soll. Es wird der Zuordnungsmonat abgefragt. Aus der ELAD sollte nicht nur die Lohnart und der Betrag (als Summe, da es bei der ZVU eine Kostenstellenaufteilung geben kann), sondern auch (aus der ELAD!) die ZVK abgefragt werden. Die restliche Filterung erfolgt am einfachsten in Excel. Anhand der ZVK-Kennung kann nun manuell entschieden werden, ob es sich tatsächlich um eine Aufstockung (zum Beispiel bei der Evangelischen Zusatzversorgung Darmstadt einfach aufgrund der Erhöhung der AG-Beträge) oder um eine Neuregelung handelt. Da der AG-Betrag nur zwischen 240 und 480 € im Jahr betragen darf, empfiehlt sich hier eine monatliche Filterung auf 1/12, also 20 bis 40 €.

Es ist auf jeden Fall eine inhaltliche Betrachtung erforderlich, da die ermittelten Werte nichts darüber aussagen, ob es sich um ein erstes Dienstverhältnis handelt, um einen zusätzlichen AG-Betrag oder einen neuen usw. (siehe § 100 EStG in der Neufassung von 2017).

Sonntag, 31. Dezember 2017

Krankenkassenfusionen

Zum Januar 2018 fusionieren die BKK MEM und die Metzinger BKK in die Metzinger BKK und die BKK Pfalz und die BKK Vital in die BKK Pfalz. Schon im Oktober 2017 sind die BKK24 und die BKK advita in die BKK 24 fusioniert. Mitarbeiter in den fusionierten Kassen sind entsprechend in die neuen Kassen umzusetzen (gegebenenfalls automatisch).
(Quelle: http://www.krankenkassen.wiki/cms/gkv/info/grundlagen/geplante-fusionen-gesetzlicher-krankenkassen)

Web-Oberfläche oder Klassik-Oberfläche?

Wer im Januar 2018 noch mit der alten Oberfläche arbeitet, sollte gelegentlich prüfen, ob die Abrechnungsergebnisse (insbesondere Steuer und SV) identisch sind mit der neuen Web-Oberfläche, die ja nun die Standardoberfläche sein sollte. Falls es Abweichungen geben sollte, sind die Vorgaben des Herstellers beim Setup der alten Oberfläche vermutlich nicht beachtet worden. Im Zweifel sollte die (Echt-) Abrechnung deshalb immer über die neue Oberfläche gefahren werden - so gewöhnt man sich langsam an das Arbeiten mit dem neuen Design.

Mittwoch, 5. Juli 2017

Fusion IKK zum 1.7.17

Bei der IKK classic fällt die Betriebsnummer des Rechtskreises West weg (https://www.ikk-classic.de/oc/de/firmenkunden/aktuell-informiert/betriebsnummer/). Nach erfolgtem Krankenkassenupdate sollte in der Krankenkassenmaske auf dem 4. Reiter "Fusion" bei der IKK classic mit der Betriebsnummer 15039837 zuerst mit Einstellung "nur Protokoll" geprüft werden, ob Mitarbeiter in der entsprechenden Kasse vorhanden sind. Danach kann mit "maschinelle Umsetzung" (ohne Haken bei "nur Protokoll") die Umsetzung ab 1.7.17 auf die neue Betriebsnummer erfolgen. Das Feld "DEÜV" bleibt leer, da keine DEÜV-Ab- und Anmeldung erforderlich ist.